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Inner City vs. Outer Space
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Science-Fiction |
| erschienen am: | 25.01.2012 |
| USK: | ab 16 freigegeben |
Bis zu 10 Euro Startguthaben, nur hier bei Dvd-Spiele-Verleih.de
Der Weg zur Erkenntnis, dass Attack the Block kein typischer Science-Fiction ist, ist sehr kurz. Im Film werden werden weder riesige Wolkenkratzer pulverisiert, noch finden gigantische Gefechte zwischen den Armeen der Menschen und der Alien-Streitmacht statt. Stattdessen geschieht die Invasion der Monster aus dem All im schwierigsten Sozialviertel London. Ein schlechter Ort für so ein Vorhaben, denn die ansässigen halbstarken-möchte-gern-Gangster sind gar nicht von der Idee begeistert.
Das es nicht ungefährlich ist durch Süd-London zu gehen, erweist sich für die Krankenschwester Sam (Jodie Whittaker) eines Nachts als Gewissheit, als eine Teenie-Gang die junge Frau überfällt. Doch noch bevor die Jugendlichen mit dem Geld und dem Handy das Weite suchen können, fällt etwas vom Himmel direkt in eine Auto nebend er Gruppe. Aus Neugier sieht die Bande nach, was dort vom Himmel gefallen ist und stellen fest, dass es ein mosterhaftes Alien war. Anstatt aber abzuhauen tötet die Bande das Wesen.
Die Teenie-Bande stellt noch in der selben Nacht fest, wie weitere, noch größere Geschöpfe vom Himmel fallen, um nach dem zuvor von den Jungs getöteten Alien zu suchen. Letzteres haben die Kids in der Wohnung des Drogendealers Ron (Nick Frost) gebracht- was die Aliens zu wissen scheinen. Und so beginnt für die Jugendlichen ein Krieg gegen die Aliens. Nicht aber zur Verteidigung der Erde, sondern ihres Blocks und des Viertels.
Wie zuvor Shaun of the Dead schafft es auch Attack the Block eine gesamtes Genre auf den Arm zu nehmen, ohne es zu verhöhnen. Der Film wirkt somit eher wie eine Hommage an das Science-Fiction-Genre. Zwar glänzt der Film nicht durch, für das Genre typische Effekte, was an dem geringen Budget liegt. Aufgrund des guten Humors und der Regie wirkt der Attack the Block aber in sich stimmig. Lediglich die recht unsymphatischen Teenies, die mit einer gehörigen Portion krimineller Energie aufwarten, können dem einen oder anderen zuwider sein. Jedoch sollte dies als Element betrachtet werden, das bewusst verwendet wurde, um den Film so zu gestalten, wie er geworden ist- humorvoll, actiongeladen und einfach sehenswert.
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Action, Thriller |
| erschienen am: | 04.01.2012 |
| USK: | ab 16 freigegeben |
Bis zu 10 Euro Startguthaben, nur hier bei Dvd-Spiele-Verleih.de
Rache ist ein Gericht, dass bekanntlich kalt serviert wird- oder einfach auf der Filmleinwand. Fernab jeglicher Moralvorstellungen, die in der Gesellschaft dominieren wird der Zuschauer in eine Geschichte katapultiert und anschließend aus dem sonst so einprogrammierten normierten staatsbürgerlichen Denken herausgezogen. Denn hier wird das gerechtfertigt, was sonst undenkbar wäre- Selbstjustiz und Rache. Und unglaublich, dann fühlt man auch noch mit dem fragwürdigen Protagonisten mit- so auch in Colombiana.
Cataleya Restrepo ist erst 9 Jahre alt, muss aber schon um ihr Leben fürchten. Denn der abgebrühte kolumbianischen Drogenboss Don Luis (Beto Benites) bringt ihre Eltern vor ihren Augen um. Sie selbst kann dem Alptraum entkommen und flieht in die Vereinigten Staaten. In Chicago findet die junge Cataleya bei ihrem Onkel Emilio (Cliff Curtis) ein neues zu Hause. Doch mit dem Tod ihrer Eltern ist für das traumatisierte Mädchen auch eine Rückkehr in ein normales Familienidyll gestorben. Für Cataleya zählt nur noch eines und das ist Rache an dem Mörder ihrer Eltern.
Jahre später ist Cataleya Restrepo (nun Zoe Saldana) eine erwachsene Frau geworden- und eine Profi-Killerin, deren Lebensinhalt darin besteht, Rache zu üben. Doch ihr Ziel scheint im Laufe der Jahre weit in die Ferne gerückt zu sein, denn Don Luis steht unter dem Schutzmantel der CIA. Cataleya muss sich also was einfallen lassen. Da ist es naheliegend, dass die attraktive Killerin sich erst einmal die Geschäftspartner Luis' vorknöpft, um diesen so nach und nach aus der Reserve zu locken.
Colombiana ist eine guter Film. Er bietet tolle Action und ist sehr stimmig choreografiert. Allerdings wirkt sowohl die Geschichte als auch einzelne Elemente im Film wie abgekupfert. Ähnlichkeiten mit Léon - der Profi sind somit unübersehbar. Dies hat auf der anderen Seite aber dann natürlich auch den Vorteil, dass die Action nie zu kurz kommt. Und in der Tat dominieren die Schießereien über zwei Stunden. Übrige Nebenerzählungen bleiben dabei jedoch auf der Strecke, wodurch der Film inhaltlich auch etwas plump wirkt. Am besten den Film also nicht mit Meisterwerken wie Léon - der Profi vergleichen, sondern Colombiana einfach für sich sprechen lassen, als das, was er ist- ein reiner Actionfilm.
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Drama, Lovestory |
| erschienen am: | 09.02.2012 |
| USK: | ab 6 freigegeben |
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Das eine Liebesgeschichte zusammen mit dem bevorstehenden Tod, eines der Liebenden eine doppelte Dramaturgie entfaltet, haben schon viele Filme in der Vergangenheit gezeigt. Mit Restless hat Gus Van Sant nach dem Oscar-prämierten Drama Milk ein Drama geschaffen, dass in die gleiche Nische passt. Dabei entlässt er zwei junge Menschen in eine wunderschöne Romanze, in der ihnen nichts bleibt, außer der Moment.
Der junge Enoch (Henry Hopper) fristet nach dem Unfalltod seiner Eltern ein hoffnungsloses und leeres Dasein. Sein Desinteresse an der Welt der Lebenden spiegelt sich zweierlei wieder. Zum einem in seiner einzigen Freundschaft mit einem japanischen, im Zweiten Weltkrieg verstorbenen Jungen. Zum anderen in seinem morbiden Hobby auf Beerdigungen zu gehen. Eines Tages, auf der Bestattung eines jungen Mädchens, fliegt Enochs Trittbrettfahrer-Dasein auf und er gerät in eine missliche Lage. Zu seinem Glück ist auch die attraktive Annabel (Mia Wasikowska) auf der Beisetzung und bewahrt ihn davor, verwiesen zu werden.
Während sich beide näher kennen lernen, stellen sie fest, dass sie ähnliche über die Dinge in der Welt denken. Eine Romanze beginnt, die perfekter eigentlich nicht sein könnte- wäre da nicht Annabels Krankheit. Annabel hat Krebs im fortgeschrittenen Stadium und nur noch wenige Monate zu leben. Ein Grund mehr für sie, jeden Moment, der ihr verbleibt voll auszukosten. Unerschrocken vom eigenen unaufhaltsamen Tod, genießt Annabel die Zweisamkeit mit Enoch und versucht diesem dabei zu helfen, seinen Lebensmut wieder zu finden.
Traurig und schön zugleich- so in etwa lässt sich der Eindruck von Restless treffend beschreiben. Die Liebesgeschichte der Beiden und der dramaturgische Gehalt sind dabei sehr gut ausbalanciert. Dabei bietet Restless eine sehr optimistische Sicht auf das Grundthema. Der Film unterscheidet sich somit stark von früheren Filmen Van Sants, öffnet sich aber stärker dem Mainstream. Er ist somit melancholischer und morbide zugleich, liegt aber zu keiner Zeit schwer im Magen.
Erster Kontakt. Letzter Widerstand.
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Science-Fiction, Western |
| erschienen am: | 13.01.2012 |
| USK: | ab 12 freigegeben |
Bis zu 10 Euro Startguthaben, nur hier bei Dvd-Spiele-Verleih.de
Mit Cowboys & Aliens sind die Zeiten vorbei, in denen das Western- und Science-Fiction-Genre unvereinbar nebeneinander im Äther der Filmgeschichte umherschwirrten. Denn weder archaische Indianerstämme noch übel riechende Halunken mit Drei-Tage-Bart sind in diesem effektgeladenen Blockbuster die Gegenspieler der beiden Revolverhelden Harrisson Ford und Daniel Craig. Stattdessen wirft Iron-Man-Regisseur Jon Favreau seine Protagonisten in die Schlacht gegen hoch-technologisierte Aliens.
Es ist 1873, eine Zeit in der Männer noch Sporen an den Stiefeln trugen und die Saloons nur Bier und Whiskey auschenkten. Irgendwo in den staubigen Weiten von Arizona wacht ein Mann (Daniel Craig) auf. Er weiß weder wer er ist, noch wie er dorthin gekommen ist oder was das für ein seltsames metallene Ding an seinem Arm ist. Verwirrt und orientierungslos macht er sich auf der Suche nach dem nächstgelegenen Ort und findet kurzerhand das Provinznest Absolution. Dort angekommen wird der Unbekannte Mann sowie Percy Dolarhyde, Sohn des Bürgerkriegsveterans Woodrow Dolarhyde (Harrison Ford) alsbald vom ansässigen Sheriff John Taggart (Keith Carradine) verhaftet, da dieser glaubt, in ihm einen gesuchten Verbrecher gefunden zu haben. Woodrow Dolarhyde, der von vielen auch ehrfürchtig Colonel genannt wird, erfährt von der Verhaftung seines Sohnes und macht sich auf den Weg, diesen zu befreien.
Dazu kommt es aber nicht, denn während sich Woodrow mit dem Sheriff um die Freilassung seines Sohnes streitet greifen Außeriridische Absolution an und entführen einen Stadtbewohner nach dem anderen- darunter auch Woodrows Sohn. Die Wenigen, die den Angriff der Außerirdischen abwehren konnten, machen sich unter Führung von Woodrow daher sofort auf den Weg, die Spur der Aliens zu verfolgen und ihre Söhne, Frauen und Freunde zu befreien. Auch der anfangs Namenlose (Daniel Craig) begleitet den Rettungstrupp, denn er trägt die einzige Waffe, die den Feind aufhalten kann.
Cowboys & Aliens ist ein solider Genremix, der den Anforderungen eines unterhaltsamen Films durchaus gerecht wird- ein richtiger Blockbuster eben. Allerdings hinterlässt er beim Zuschauer das Gefühl, dass irgendwas fehlt. Der Spannungsbogen ist so zwar gut, aber vorhersehbar und wenig ausgefeilt. Cowboys & Aliens hat dabei wenig Platz für Überraschungen gelassen. Eins kommt jedoch nie zu kurz und das ist Spaß. Also Ziel erfüllt und vier Sterne von uns.
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Abenteuer |
| erschienen am: | 02.02.2012 |
| USK: | ab 12 freigegeben |
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"Einer für alle und alle für einen". Dies ist ein Satz, der keiner weiteren Erläuterung bedarf, um zu wissen, wovon hier die Rede ist- natürlich von Die drei Musketiere. Nach dem Roman von Alexandre Dumas hat sich Resident-Evil-Regisseur Paul W.S. Anderson an der Geschichte, um die Haudegen aus Frankreich versucht. Im Gegensatz zu früheren Verfilmungen versprüht Die drei Musketiere von 2011 jedoch eine jugendliche Frische, die besonders beim jüngeren Publikum ankommt.
Es ist das frühe 17. Jahrhundert, als sich der junge D’Artagnan auf den Weg begibt, ein Musketier, ein Mitglied der Leibgarde des Königs zu werden. Unglücklicherweise wurden die Korbs der Musketiere aufgelöst. Die Schuld für diesen Umstand trägt der noch naiv-junge König Louis XIII, welcher sich immer mehr vom machthungrigen Kardinal Richelieu (Christoph Waltz) in seinen Entscheidungen beeinflussen lässt. Trotz der, für die Musketiere prekären Situation, hält D’Artagnan an seinem Entschluss fest, zu einem der ihren zu werden. In Paris angekommen, gerät D’Artagnan allerdings prompt in einen Streit mit den berühmtesten Musketieren Athos, Porthos sowie Aramis.
Gleichwohl aller Differenzen stellen die vier aber fest, dass Sie das gleiche Ziel verfolgen- nämlich Frieden. Ein solcher droht aber zu scheitern, da Richelieu seinen Einfluss zu nutzen weiß, den englischen Herzog von Buckingham (Orlando Bloom) als Marionette für einen Krieg zwischen Frankreich und England zu nutzen und letztendlich selbst die Macht über Frankreich an sich zu reißen. Vor diesem drohenden Szenario stehend, nehmen die drei Musketiere den talentierten D’Artagnan in ihren Kreis auf und stellen sich den, von Rochefort (Mads Mikkelsen) angeführten Schergen Richelieus.
Die drei Musketiere ist ein aufwendig gestalteter Abenteuer-/ Actionfilm. Ausschließlich in Deutschland gedreht, gibt der Film den Zeitgeist des 17. Jahrhunderts dank der Kulissen sowie der Ausstattung realistisch wieder. Allerdings hat der Film auch seine Schattenseite. So ist der Versuch, die schon oft verfilmte Geschichte der Jugend schmackhaft zu machen teilweise zwar gelungen. Er wirkt aber auch zu aufgesetzt, was sich negativ auf den Humor, Charakterzeichnung und den (teils) unlogischen Inhalt auswirkt. Lediglich die Actionszenen lassen sich hervorheben und sorgen für Popcornkino-Gefühl. Die drei Musketiere ist daher eher ein Film für jene, die sich von Effekten berieseln lassen möchten. Denn einen gewissen Unterhaltungswert hat der Film, wenngleich auch auf Kosten inhaltlicher Qualität.
Geboren auf dem Schlachtfeld.
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Abenteuer, Fantasy |
| erschienen am: | 20.01.2012 |
| USK: | ab 18 freigegeben |
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1982 ließ Conan der Barbar, mit damals noch Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle, die Herzen der Action-Fans höher schlagen. Mit, für die damalige Zeit atemberaubenden Effekten metzelte sich der Held durch seine Feinde. Nun, 30 Jahre später wurde die Geschichte um Conan neu interpretiert. Das Remake soll dabei aber näher an den Kurzgeschichten von Robert E. Howard liegen, die dieser bereits in den 30er Jahren geschrieben hat.
Im mystischen Hyboria, der Welt von Conan wird sich die Legende von einer magischen Maske erzählt, welche ihrem Besitzer übermenschliche Kräfte verleiht. Da aber eine solche Waffe in den falschen Händen für vermehrtes Leid unter den Menschen sorgen könnte, wurde sie zerstört. Die Bruchstücke wurden in alle Himmelsrichtungen verteilt und so kam es, dass ein Fragment bei den Cimmerern, genauer gesagt bei Conans Vater Corin (Ron Perlman) landete. Als Hüter dieses Geheimnisses zieht der Vater von Conan seinen Sohn auf und unterrichtet ihn in allen Disziplinen der Kriegskunst. Denn Corin ist sich der Gefahr bewusst, die das Artefakt in sich birgt- sowohl für sein Sohn, als auch für sein Volk. Ein wenig Geschick am Schwert sollte ersterem daher nicht schaden.
Einige Jahre später wird das Dorf, des noch halbwüchsigen Conan von Khalar Zym (Stephen Lang), einem finsteren Herrführer überfallen. Zym, der unerbittlich nach stetig mehr Macht strebt, glaubt seine Lösung in der legendären magischen Maske gefunden zu haben und setzt alles daran die einzelnen Bruchstücke zu finden. Der sadistische Kriegstreiber kennt dabei keine Grenze und so zieht er brutal mordend über Conans Heimatdorf hinweg. Der junge Conan schwört daraufhin Rache und setzt alles daran sein Kriegsgeschick zu verbessern, um eines Tages seinem Todfeind die Stirn bieten zu können. 10 Jahre später ist es dann soweit. Conan (Jason Momoa), nun ein muskelbepackter Hüne, beginnt zusammen mit seinem Freund Artus (Nonso Anozie) seinen Rachefeldzug und hinterlässt dabei nichts außer Tote.
Bei einem Schwergewicht wie dem 1982 erschienen Conan der Barbar als Vergleichswert, hatte es Marcus Nispels Conan von Anfang an nicht leicht. Die Messlatte war hoch sozusagen- zu hoch. Denn Conan konnte sie nicht nur nicht überwinden, sondern war auch noch weit vom Charme des Originals mit Arnold Schwarzenegger entfernt. Sicher die Erwartungshaltung bezüglich Plot und Dialoge war nicht unüberwindlich. Gleichwohl wirkt es aber, als versuche der Regisseur mit plumpen Dialogen die Actionfilme der 80er Jahre zu ehren, als sie vielmehr in einen zeitgemäßen Rahmen filmisch zu verpacken. Trotz aller herber Kritik hat der Film aber auch Positives. So zeichnet er sich durch ziemlich viele Action-Sequenzen aus, die dem einen oder anderen durchaus Freude bereiten können. Conan ist daher eigentlich auch nur etwas für gesellige Abende mit ein paar Kumpels.
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Komödie, Lovestory |
| erschienen am: | 26.01.2012 |
| USK: | ab 12 freigegeben |
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Sex und Liebe sind zwei Paar Schuhe! Oder etwa doch nicht? So oder so ähnlich heißt die zentrale Frage in Freunde mit gewissen Vorzügen, mit welcher Regisseur Will Gluck seine Hauptdarsteller Jamie (Mila Kunis) und Dylan (Justin Timberlake) in ein Gefühlschaos stürzt. Wie in seinem letzten Film Einfach zu haben bewegt sich Gluck dabei nicht nur in den klassischen Bahnen eines Genres, sondern sorgt für gelegentliche Ausflüge in das Gebiet der Komödie.
Als die Headhunterin Jamie den aufstrebenden Art Director Will kennen lernt, ist sie hin und weg von ihm. Prompt bemüht sie sich den attraktiven Will nach New York zu lotsen und bietet ihm einen Traumjob an. Auch Will fühlt sich zu Jamie hingezogen und so kündigt er, ohne großartig zu zögern, seinen Job und zieht von Los Angeles nach New York. Dort kommt es, wie es kommen musste und beide landen zusammen im Bett. Da aber Jamie und Will noch von ihrer jeweils letzten Beziehung gezeichnet sind, beschließen beide einfach Freunde zu bleiben- nur halt mit gewissen Vorzügen wie gelegentlichem Sex natürlich. Doch so einfach zunächst alles klingt, so kompliziert wird es im Laufe der Zeit auch. Denn irgendwie scheinen die Gefühle doch die Oberhand zu gewinnen.
Freunde mit gewissen Vorzügen ist eine unterhaltsame Komödie, die nicht sonderlich viel Tiefgang besitzt, jedoch durch eine gehörig freche Portion Humor besticht, was dem Film durchaus Charme verleiht. Dies liegt zum einen am Dialogwitz der, durchaus guten Protagonisten sowie dem Auftreten einiger bekannter Schauspieler in diversen Nebenrollen. Zum anderen punktet der Film dank des Drehbuchs, in dem der Film das Genre kritisiert, dessen Regeln Freunde mit gewissen Vorzügen doch selbst unterliegt. Der Regisseur Will Gluck spielt sozusagen mit den Regeln des Genres, kehrt letztendlich aber auch zu ihr zurück. Eigentlich ein logischer Schritt, denn was wäre eine Romantik-Komödie ohne die dazugehörigen Klischees. Für eine Romanze ist der Film daher auch sehr gut umgesetzt. Als Film an sich stellt Freunde mit gewissen Vorzügen jedoch keine Besonderheit dar.
Freunde mit gewissen Vorzügen ist alles in allem ein Film für Pärchen oder für Freundinnen, die sich einen netten Videoabend machen möchten. Für solche Fälle lohnt es sich den Film bei Video Buster oder Verleihshop online auszuleihen.
| Spassfaktor: | PLUS |
| Genre: | Action, Fantasy |
| erschienen am: | 19.12.2011 |
| USK: | ab 12 freigegeben |
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Captain America- er ist, vielleicht noch neben Superman, der amerikanischste aller Helden. Mit Captain America – The First Avenger räumt der Superheld im patriotischen blau-weiß-rotem Dresscode erstmals im Kinoformat sämtliche Bösewichter aus dem Weg. Dabei bekommt er es mit seinem Hauptgegenspieler und Erzfeind Red Skull (Hugo Weaving) zu tun. Doch bevor er sich ihm den Weg stellen kann, bedarf es einiger Vorarbeit.
1942- der Zweite Weltkrieg ist im vollen Gange und die Achsenmächte immer weiter auf dem Vormarsch. In den USA wird daher jeder Mann an der Waffe gebraucht. Auch der überzeugte Patriot Steve Rogers (Chris Evans) bewirbt sich, um den Einzug in die US-Army. Weil Steve jedoch körperlich zu schwach ist, wird er ausgemustert. Nichtsdestotrotz bleibt er hartnäckig und versucht es erneut. Der emigrierte deutsche Wissenschaftler Abraham Erskine (Stanley Tucci) wird dabei auf Steve aufmerksam. Denn eigentlich hat er alles, was einen guten Soldat ausmacht- Pflichtbewusstsein, Mut und Hingabe. Was fehlt ist die körperliche Konstitution. Aber dort kann Abraham Erskine nachhelfen und so nimmt Steve an einem streng geheimen Experiment teil. Mit Hilfe des sogenannten „Rebirth"-Programms macht der Wissenschaftler aus Steve Rogers einen Helden mit übermenschlichen Kräften- Captain America ist geboren.
In Begleitung einer Gruppe tapferer Soldaten macht sich Captain America nach Europa auf, um sich dem Nazi-Wissenschaftler Johann Schmidt alias Red Skull (Hugo Weaving) entgegen zu stellen und seine düsteren Pläne zu durchkreuzen. Schmidt plant mit Hilfe eines Artefakts eine Superarmee zu schaffen, welche ihm die Weltherrschaft sichern soll.
Patriotismus hin oder her- Captain America – The First Avenger ist eine gelungene Comic-Verfilmung, bei der jegliche Politisierung außer Acht gelassen werden kann. Einzig der Unterhaltungswert steht hierbei im Mittelpunkt. Gleichwohl wirken die Akteure teils etwas konturlos und blutleer. Die Emotionen und Beweggründe der Figuren werden somit nicht immer ersichtlich. Für eine Comic-Verfilmung ist der Film dennoch sehr gelungen.
Erlebe den Moment, der unsere Welt verändern wird.
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Science-Fiction |
| erschienen am: | 21.10.2011 |
| USK: | ab 12 freigegeben |
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Bereits in den ersten drei Filmen um Professor X, Wolverine und Co. wurden Ausschnitte über die Vergangenheit der Protagonisten zuweilen angerissen. Viele Fragen blieben jedoch offen. Mit X-Men: Erste Entscheidung sollen die verbliebenen Geheimnisse im Leben der Mutanten gelüftet und wie ein Puzzles zusammen gesetzt werden. Regisseur Matthew Vaughn (Kick-Ass) entführt die Zuschauer dabei in eine Helden-Biografie, die weit zurück reicht.
Es ist 1944 als der Mutant Erik Lehnsherr Fähigkeiten metallene Gegenstände zu manipulieren das erste Mal auftritt. Seine Kräfte kommen aber nicht durch einen puren Zufall zum Vorschein. Vielmehr sind sie das Resultat von Wut und Verzweiflung, denn Erik muss mit ansehen, wie seine Mutter von einem Nazi-Offizier Klaus Schmidt (Kevin Bacon) ermordet wird. Es ist der Moment in dem Eriks Rachegedanken alles andere in seinem Leben verdrängen. Auf der Suche nach Schmidt, der sich nunmehr Sebastian Shaw nennt trifft der mittlerweile Erwachsene Erik (Michael Fassbender) 18 Jahre später den aufstrebenden Wissenschaftler und Mutanten Professor Charles Xavier (James McAvoy). Obwohl beide unterschiedliche Ansichten hinsichtlich der Rolle der Mutanten in der Welt vertreten, verbindet beide eine enge Freundschaft.
Mitten im kalten Krieg steht die Welt kurz vor dem atomaren Ende. Um dies jedoch zu verhindern machen sich Erik und Charles auf die Suche nach weiteren Mutanten und lehren Sie ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Dabei soll sich aber herausstellen, dass die Differenzen bezüglich Moral und Weltanschauung eine unüberwindbare Hürde ist, an der ihre Freundschaft eines Tages zerbrechen wird.
X-Men: Erste Entscheidung skizziert auf glaubwürdige Weise die Spaltung der X-Men in die Anhänger Eriks (Megnetos) und Charles' (Professor X'). Dabei überzeugt der Film vor allem durch seine stilistische Umsetzung, die anspruchsvoller und weit weniger bunt wirkt, als noch die vorherigen Teile. Leider passt diese Vorgeschichte der X-Men inhaltlich in einigen wenigen Fällen nicht immer mit den anderen Filmen überein. Alles in allem ist X-Men: Erste Entscheidung aber sehr sehenswert.
| Spassfaktor: | PLUS |
| Genre: | Abenteuer, Drama |
| erschienen am: | 11.11.2011 |
| USK: | ab 12 freigegeben |
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Wie so oft schreibt das Leben die spannensten Geschichten. Dies trifft auch im Fall des Abenteuerfilms The Way Back - Der lange Weg zu. Denn The Way Back basiert auf einer wahren Geschichte. In Anlehnung an das Buch von Slawomir Rawicz Der lange Weg: Meine Flucht aus dem Gulag schildert der Film die Flucht von einem halben Dutzend Menschen aus einem russischen Gefangenen- und Straflager in Sibirien. Eine lange und gefährliche Reise in Richtung Freiheit beginnt, bei der die 7 Männer alles risikieren müssen.
Als der polnische Soldat Janusz (Jim Sturgess) wegen Spionage in der noch jungen Sowjetunion verurteilt wurde, hätte die Strafe nicht schlimmer ausfallen können. 20 Jahre Gulag lautete das Urteil. Als Janusz in dem Lager in Sibirien ankommt, wird im schnell klar, dass er hier nicht lange überleben wird. Zusammen mit den sechs weiteren Gefangenen, darunter der Amerikaner Mr. Smith (Ed Harris) sowie der Russe (Colin Farrell) wollen die Männer zu Fuß bis nach Indien, wo ihnen keine Verfolgung durch die Sowjetunion mehr droht. Ihr Weg führt vorab aber durch die ewigen Weiten der Wüste Gobi und dem scheinbar unüberwindlichem Himalaya-Gebirge. Dies sollen aber nicht die einzigen Hindernisse sein, welche die Gruppe bewältigen muss, um letztlich in Freiheit leben zu können.
Über tausende von Kilometern kämpfen die 7 Leute mit Hunger, wilden Tieren, extremen Wetterbedingungen und dem eigenen Überlebenswillen. Dabei entdecken Sie aber auch den Wert der Freundschaft und ganz besonders den, des Lebens.
The Way Back - Der lange Weg ist eine packende Odyssee einmal quer durch Asien. Dabei verkauft sich der Film aber nicht als Actionfilm, was sich auch im recht ernüchternden Spannungsbogen wiederspiegelt. Vielmehr steht der Überlebenskampf der Protagonisten, den Sie in ihrem Kopf und in der Außenwelt fechten, im Fokus. Dieser Kampf wurde aber nur zum Teil im Film sichtbar gemaacht. Die Darsteller wirken daher mitunter etwas blass. Wer allerdings schon von Filmen wie So weit die Füße tragen fasziniert war, dem wird auch The Way Back - Der lange Weg gefallen.
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