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Restless
| Spassfaktor: | ![]() |
| Genre: | Drama, Lovestory |
| erschienen am: | 09.02.2012 |
| USK: | ab 6 freigegeben |
Bis zu 10 Euro Startguthaben, nur hier bei Dvd-Spiele-Verleih.de
Das eine Liebesgeschichte zusammen mit dem bevorstehenden Tod, eines der Liebenden eine doppelte Dramaturgie entfaltet, haben schon viele Filme in der Vergangenheit gezeigt. Mit Restless hat Gus Van Sant nach dem Oscar-prämierten Drama Milk ein Drama geschaffen, dass in die gleiche Nische passt. Dabei entlässt er zwei junge Menschen in eine wunderschöne Romanze, in der ihnen nichts bleibt, außer der Moment.
Der junge Enoch (Henry Hopper) fristet nach dem Unfalltod seiner Eltern ein hoffnungsloses und leeres Dasein. Sein Desinteresse an der Welt der Lebenden spiegelt sich zweierlei wieder. Zum einem in seiner einzigen Freundschaft mit einem japanischen, im Zweiten Weltkrieg verstorbenen Jungen. Zum anderen in seinem morbiden Hobby auf Beerdigungen zu gehen. Eines Tages, auf der Bestattung eines jungen Mädchens, fliegt Enochs Trittbrettfahrer-Dasein auf und er gerät in eine missliche Lage. Zu seinem Glück ist auch die attraktive Annabel (Mia Wasikowska) auf der Beisetzung und bewahrt ihn davor, verwiesen zu werden.
Während sich beide näher kennen lernen, stellen sie fest, dass sie ähnliche über die Dinge in der Welt denken. Eine Romanze beginnt, die perfekter eigentlich nicht sein könnte- wäre da nicht Annabels Krankheit. Annabel hat Krebs im fortgeschrittenen Stadium und nur noch wenige Monate zu leben. Ein Grund mehr für sie, jeden Moment, der ihr verbleibt voll auszukosten. Unerschrocken vom eigenen unaufhaltsamen Tod, genießt Annabel die Zweisamkeit mit Enoch und versucht diesem dabei zu helfen, seinen Lebensmut wieder zu finden.
Traurig und schön zugleich- so in etwa lässt sich der Eindruck von Restless treffend beschreiben. Die Liebesgeschichte der Beiden und der dramaturgische Gehalt sind dabei sehr gut ausbalanciert. Dabei bietet Restless eine sehr optimistische Sicht auf das Grundthema. Der Film unterscheidet sich somit stark von früheren Filmen Van Sants, öffnet sich aber stärker dem Mainstream. Er ist somit melancholischer und morbide zugleich, liegt aber zu keiner Zeit schwer im Magen.

